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Kontakt

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sozialwerk.LGBT+
Räfiserhalde 50
9470 Buchs SG
Schweiz

Vorstand & Statuten

Anna-Lydia Capaul, Björn Niggemann, Rebekka Weber, Gino Montalta, Alicia Rüedi - Vorstände sozialwerk.LGBT+
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Björn Niggemann
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Engagement - hilf mit!

Noch sind die Ostschweiz und der Kanton Graubünden wenig queer. Das heisst aber nicht, dass es bei uns hier weniger LGBTI-Queermenschen gibt. Und genau darum setzt sich das sozialwerk.LGBT+ für queeres Leben in der Graubünden und der Ostschweiz ein. Das bedeutet wir unterstützen Menschen, die queere Angebote in Graubünden & der Ostschweiz aufbauen.

Du hast eine Idee?

Dann ist dein Engagement gefragt! Ruf uns an, schreib uns eine Mail oder komm bei einem unserer Angebote vorbei. Unsere Vorstände haben immer ein offenes Ohr für alle Ideen. Einige werden wir bestimmt mit deiner Hilfe umsetzen. Und bei den anderen Unterstützen wir Dich bei der Umsetzung!

Braucht es denn immer noch einen Verein der sich für LGBTI-Queerbelange einsetzt?

JA! Als Lesbe, Schwuler, Bisexuelle*r, Trans*, Inter* oder Queer leben wir leider immer noch in einer zweigeschlechtlichen, heteronormativen, auf Männlichkeit aufgelegten Welt. Wenn über Geschlechter oder Gender gesprochen wird, wird dabei häufig nur an Mann und Frau gedacht. Wenn es um Familienplanung, Liebe & Beziehung geht, dreht sich alles um Beziehungen zwischen Mann und Frau. Wenn es um Chancengleichheit geht, haben es Männer oft einfacher.
In den letzten Jahren und Jahrzehnten gab es natürlich auch Fortschritte: Frauenwahlrecht, Eingetragene Partnerschaften, Genderdebatte. Doch noch immer kommt es vor, dass queere Menschen nur auf Grund ihrer Genderidentität (Trans*, Inter*, Non-Binär) oder Beziehungspartner*innenwahl (Lesben, Schwule, Bisexuelle) ausgegrenzt und beleidigt werden. Ausgrenzung und Beleidigungen geschehen selten aus böser Absicht, sondern meist aus Unwissenheit und der Heteronormativität in der wir leben.
Ein Beispiel, dass vermutlich schon fast jeder queere Mensch erlebt hat, ist das Coming Out. Anders als bei heterosexuellen Cis-Menschen "müssen" wir Queers uns Outen, damit wir so leben können, wie wir sind. Mama und Papa gehen nunmal meist davon aus, dass ihr Sohn eine Frau, ihre Tocher einen Mann mit nach hause bringen wird. Oder das unser Geschlecht mit dem überein stimmt, welches bei der Geburt bestimmt wurde.
 
Und unser Coming Out endet nicht zu Hause im Privaten, sondern dauert ein Leben lang. Wir müssen uns auch im öffentlichen Leben outen, z.B. wenn nach der Begleitung zum Weihnachtsanlass der Firma gefragt wird oder wenn es ums Thema "Kinder kriegen" (Familienplanung) geht. Als schwuler Mann kann es bspw. zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen, wenn man in der Disko einen anderen Mann anflirtet. 
 
Das erklärt, warum es zum heutigen Zeitpunkt immer noch Vereine für queeres Leben gibt und geben muss. Und natürlich muss es nicht nur/gibt es nicht nur den einen Verein. Wir Queers unterscheiden uns natürlich auch stark voneinander. Jede*r hat eigene Interessen. Und jede Lebenslage benötigt auch andere Angebote.
 
Das sozialwerk.LGBT+ setzt sich für die Belange von Queermenschen, ihren Angehörigen und Freunden ein. Insbesondere bietet das sozialwerk.LGBT+  Beratungs-, Bildungs-, Vernetzungs-, Kommunikations- und Kulturangebote an. Das sozialwerk.LGBT+ setzt sich für Chancengleichheit des queeren Lebens in allen Belangen ein und strebt die Zusammenarbeit mit anderen gleichgerichteten Organisationen an.
 

Als Leitfaden für die Definition von Queer kann nicht abschliessend die Aufzählung von Homo-, Bi- und Pan, Asexuellen, Inter* und Trans* gelten..