Museum von Gendern & Identität

Museum von Gendern & Identität

Ein Bildungsprojekt zu den Themen Gendern & LGBTIQ+

Themen wie Gendergerechtigkeit, Homo- & Trans*phobie oder die Rolle der Frau beschäftigen Dich im Jugendraum, Deiner Schule oder der Gemeinde?
Mit dem Museum von Gendern & Identität geben wir jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit ihren Vorurteilen und Wissen zu Gendern, LGBTIQ+ und Frauenbildern auseinander zu setzen.
 
Einige Exponate vom Museum von Gendern & IdentitätSpielerisch werden Informationen erschlossen und durch Diskussionen in der Peergroup, Meinungen gebildet. Wir gehen davon aus, dass Bildung Vorurteile abbauen und Diskussionen jungen Menschen ermöglichen kann, sich eigenständig eine Meinung zu bilden.
 

Und so funktioniert es!

Thematische Exponate, die selbstständig erschlossen werden, ermöglichen jungen Menschen, sich mit Themen wie LGBTIQ+, Frauenbild/rolle und Gendern auseinander zu setzen.

Die Erkenntnisse, welche dadurch gewonnen werden, diskutieren die jungen Menschen selbstständig mit ihren Peers, Eltern und Bezugspersonen. Dadurch setzen sie sich noch intensiver mit dem Thema auseinander. Ihre eigene Meinung entwickelt sich.

Für wen ist das Projekt geeignet und was sind die Grundvoraussetzungen?

Das Projekt eignet sich für Jugendräume und Schulen. Lehrpersonen oder Jugendarbeitende müssen die Exponate nicht betreuen und bedürfen auch keiner speziellen Ausbildung. Der Ausstellungsort muss nur den Jugendlichen den Freiraum geben, sich selbst und ohne Zwang mit den Exponaten auseinander zu setzen. Dazu eignen sich besonders Räume, zu denen Jugendliche einfachen Zugang haben, wie z.B. die Schulaula, ein Aufenthaltsraum oder eben der Jugendraum.
 

Ablauf des Projekts

1. Jugendarbeit, Schule oder Jugendeinrichtungen nehmen Kontakt mit der Fachperson von sozialwerk.LGBT+ auf.
 
2. Gemeinsam wird der Rahmen des Projekts besprochen: Welches Thema soll bearbeitet werden? Welche Exponate eignen sich für das Thema? Welche Exponate kommen nicht in Frage? Zeitrahmen des Projekts. Wir empfehlen, dass die Exponate mindestens einen Monat für die Jugendlichen zugänglich sein sollten.
 
3. sozialwerk.LGBT+ stellt die Exponate auf und beantwortet Fragen der Lehrpersonen bzw. Jugendarbeitenden dazu.
 
4. Jugendliche setzen sich mit den Exponaten selbstständig auseinander.
 
5. Rückmeldungen der Jugendlichen, Lehrpersonen, Jugendarbeitenden etc. werden gesammelt und ans sozialwerk.LGBT+ weitergeleitet. Wir versuchen, auf die Rückmeldungen einzugehen, Fragen zu beantworten und Kritiken umzusetzen.
 
6. (optional) Vor Ort wird gemeinsam mit Jugendlichen und Jugendarbeit/Schule/etc. ein neues Exponat entwickelt bzw. ein existierendes weiterentwickelt.
Das sozialwerk.LGBT+ unterstützt dabei.
 

Kosten

Das Museum von Gendern & Identität ist für Jugendeinrichtungen, Jugendarbeit und Schulen in den Kantonen Graubünden & St. Gallen kostenlos. Über eine Spende freuen wir uns natürlich!
 

Holger Henning Seidel-Niggemann, Projektkoordinator* Fachperson: Soziale Arbeit, Schulsozialarbeit & JugendarbeitInteresse geweckt?


Bei Interesse wenden Sie sich bitte an uns!
Projektkoordinator*:
Holger Niggemann
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+41 76 389 51 00