Museum von Gendern & Identität

Arbeitstitel: Museum von Gendern und Identität

Neuigkeiten:

Das Jugendmuseum Berlin hat uns einige Exponate ihres Projekts all-Included zukommen lassen. Somit haben wir schon sieben fertige Exponate unser Projekt: Museum von Gendern und Identität, welches Jugendliche und Erwachsene über LGBTIQs und Gendergerechtigkeit informiert, erhalten.

Danke @ Jugendmuseum Berlin

Grobbeschreibung:

Rosa MännerhemdStereotypen sind zeitlichem und gesellschaftlichen Wandel unterlaufen. Was der eine für «schwul» oder «queer» hält, kann im Laufe der Zeit Mode sein oder genau für das Gegenteil stehen. Vor nicht mal 100 Jahren galten die Farben Rosa und Rot als Symbol des männlichen. Heute stehen sie eher für Weiblichkeit. Seit knapp fünf Jahren gelten rosa T-Shirts und Hemden als modisch «Schick» und nicht mehr als schwul oder queer.

Das Projekt «Museum von Gendern und Identität» möchte einladen, Klischees und Stereotypen zu hinterfragen. Durch eine Ausstellung von interaktiven Exponaten sollen Menschen sich mit ihren Vorurteilen und den typischen Genderbildern auseinandersetzen. Als Vorlage gilt die Ausstellung im Bauwagen des Projekts «All included» vom Jugendmuseum Berlin.

Alle Exponate sollen ausdrücklich bespielt werden können. Dabei können natürlich Beschädigungen auftreten.

Ziele:

Das Projekt «Museum von Gendern und Identität» möchte einladen, Klischees und Stereotypen zu hinterfragen. Durch eine Ausstellung von interaktiven Exponaten sollen Menschen sich mit ihren Vorurteilen und den typischen Genderbildern auseinandersetzen.

  • Personen, die Bezug zu LGBTIQ-, Gender- und sexuelle Identitätsthemen haben sind aufgerufen das Projekt mit ihren Sichtweisen zu erweitern. Sie sollen neue Exponate dazu steuern können. Dabei setzen sich die Personen ebenfalls mit ihrer Sichtweise zum Thema auseinander und sind somit auch kompetenter in der gesellschaftlichen Diskussion.
  • Verschieden interaktive Exponate laden Besucher*innen ein sich mit der eigen Genderrolle, sexuellen Identität und sexuellen Prägung auseinander zu setzen und sich selbstständig informieren. Dabei sollen bei Besucher*innen Fragen aufgeworfen werden, welche in anderen Settings z.B. Schulunterricht, eine Recherche oder Peer to Peer Gespräch diskutiert und vielleicht sogar geklärt werden können.
  • Durch Interaktion mit den Exponaten sollen Besucher*innen eigenen Erfahrungen und Informationen gewinnen können bzw. dieses Hinterfragen.
  • Das Projekt sorgt durch die Besucher*innen und Kreativen dafür, dass in der Gesellschaft umfangreicher über sexuelle Identität und Gender diskutiert werden kann, welches zu mehr Partizipation/Teilhabe und Demokratie führt.
  • Aufklärung und Informationen zu Gendern und sexuellen Identität leistet einen wichtigen Beitrag zu psychischer und physischer Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz.

 JugendlicheZielgruppen:

  • Personen die Bezug zu LGBTIQ-, Gender- und sexuelle Identitätsthemen haben
    • insbesondere Jugendliche, junge Erwachsene und LGBTIQs 
  • Bevölkerung des Kantons Graubünden, der Ostschweiz und der ganzen Schweiz
    • insbesondere Jugendliche (Jugendräume & Schulen)

Projektphasen:

  1. Exponate entwickeln
  2. Ausstellungsraum suchen
  3. Zusammenstellung verschiedener Exponate: Themen bei lokaler Trägerschaft / Veranstaltungsort (z.B. Schulen, Jugendarbeit) abholen und mit ihr im Dialog passende Exponate aussuchen
  4. Ausstellen (Ausstellungsdauer: Jugendräume & Schule ca. einen Monat, öffentliche Räume ca. 3 Monate) und für Rückfragen zur Verfügung stehen
  5. Auswertung des Ausstellungszeitraums und Weiterentwicklung der Exponate, ggf. neue Exponate gemeinsam mit lokaler Jugendarbeit / Schule aus den Rückmeldungen entwickeln.
  6. Wieder beginn mit Phase 2.

Handlungsbedarf

Information befähigt uns, bei Themen mit zu diskutieren und Teil einer demokratischen Gesellschaft zu sein. Leider setzen sich Menschen in der Regel zu wenig mit ihrer Genderrolle und sexuellen Identität auseinander, dies hat psychische und körperliche Folgen.

Massnahmen

Wanderausstellung mit verschiedenen interaktiven Exponaten zum Thema Gender und sexuelle Identität. Information, Bildung und Aufklärung als Schutz vor psychischen und körperlichen Erkrankungen.

Wirkung

Menschen werden befähigt, die unterschiedlichen Herausforderungen von Genderrollen zu verstehen, ihre eigene Genderrolle & Identität zu erkennen/zu benennen -> vereinfacht die Suche nach Unterstützungsangeboten in Krisen. Ferner können sich Menschen mit dem Verständnis von Genderrollen besser in demokratische Prozesse einbringen.

Kooperationspartner*innen

Jugendmuseum Berlin Projekt "all-included", Jugend.GR, Jugendeinrichtungen (Jugendarbeit, etc.), Jugendarbeit Gemeinde Untervaz, Jugendarbeit Gemeinde Danis, Queer Jugendgruppe whatever, Regenbogenfamilien, Gesundheitsamt Graubünden